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Notgroschen aufbauen 2026: Wie viel und wo am besten anlegen?

Bevor du in ETFs oder Immobilien investierst, brauchst du ein finanzielles Sicherheitsnetz. Der Notgroschen ist die Basis jeder soliden Finanzstrategie – hier erfährst du wie viel du brauchst und wo du ihn am besten parkst.

Was ist ein Notgroschen?

Ein Notgroschen ist eine liquide Geldreserve für unerwartete Ausgaben: Autoreparatur, Jobverlust, Krankheit, defekte Waschmaschine. Das Geld muss sofort verfügbar sein – also kein ETF, keine Immobilie, kein Festgeld.

Ohne Notgroschen bist du gezwungen in der Krise Investments zu verkaufen – oft zu schlechten Kursen. Der Notgroschen schützt deine langfristigen Investments.

Wie viel brauchst du wirklich?

Die Faustregel: 3–6 Monatsausgaben. Je nach Lebenssituation:

3 Monate
Minimum
Für Angestellte mit sicherem Job, keine Kinder, kein Eigenheim
4–6 Monate
Empfohlen
Für die meisten Menschen. Gute Balance zwischen Sicherheit und Investitionsbereitschaft
6–12 Monate
Konservativ
Für Selbstständige, Immobilieneigentümer oder Menschen mit höherem Risiko

Beispiel: Monatliche Ausgaben 2.500 € → Notgroschen: 7.500 – 15.000 €

Wo den Notgroschen anlegen?

Das Ziel: sicher, täglich verfügbar, möglichst gut verzinst. Die beste Option 2026:

💡 Empfehlung

DKB Tagesgeld oder WeltSparen – täglich verfügbar, bis zu 3,8% p.a., kostenlos. Notgroschen komplett dort parken.

So baust du den Notgroschen auf

1

Ziel berechnen

Monatliche Ausgaben × 4 = dein Notgroschen-Ziel. Miete, Lebensmittel, Versicherungen, alles einrechnen.

2

Tagesgeldkonto eröffnen

Extra Konto für den Notgroschen – getrennt vom Girokonto damit du nicht versehentlich drauf zugreifst.

3

Monatlich automatisch sparen

Dauerauftrag einrichten: z.B. 200 €/Monat auf das Tagesgeldkonto. Nach 18-24 Monaten ist der Notgroschen voll.

4

Danach: Investieren starten

Erst wenn der Notgroschen vollständig ist, fängst du mit ETF-Sparplan und anderen Investments an.

Häufige Fehler

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