ETF Rebalancing 2026: Wann und wie du dein Portfolio neu ausrichtest
Rebalancing bedeutet dein Portfolio zurück auf die ursprüngliche Ziel-Allokation zu bringen. Klingt komplex – ist aber einfach und wichtig für langfristigen Erfolg.
Was ist Rebalancing?
Wenn verschiedene Asset-Klassen unterschiedlich performen, verschiebt sich deine ursprüngliche Gewichtung. Beispiel: Du wolltest 70% Aktien und 30% Anleihen – nach einem guten Börsenjahr hast du plötzlich 80% Aktien und 20% Anleihen. Rebalancing bringt dich zurück zu 70/30.
Warum Rebalancing wichtig ist
- Risikokontrolle – ohne Rebalancing nimmst du mit der Zeit mehr Risiko als gewollt
- Disziplin – du verkaufst automatisch was gestiegen ist und kaufst was gefallen ist
- Zielkonformität – deine Strategie bleibt konsistent
Wann rebalancen?
Zwei bewährte Ansätze:
1. Zeitbasiert – einmal pro Jahr
Einfachste Methode: jeden Januar prüfen und ggf. anpassen. Für die meisten Anleger völlig ausreichend.
2. Schwellenwert-basiert – bei ±5% Abweichung
Rebalancen wenn eine Position mehr als 5% von der Ziel-Allokation abweicht. Reagiert flexibler auf starke Marktbewegungen.
📊 Beispiel: Portfolio nach 2 Jahren
Steuereffizient rebalancen
Beim Verkauf fallen Steuern an. So minimierst du die Steuerlast:
- Sparplan umlenken – neue Einzahlungen in untergewichtete Position leiten statt zu verkaufen
- Freistellungsauftrag nutzen – bis 1.000 € Gewinne steuerfrei realisieren
- Verluste gegenrechnen – falls Positionen im Minus: Verluste realisieren und gegen Gewinne aufrechnen
Growvly zeigt dir die aktuelle Allokation deines Portfolios auf einen Blick. Der KI-Berater gibt dir konkrete Rebalancing-Empfehlungen.